Topfengolatschen mit Bsoffenen Cranberries

Sonntag, 23. April 2017


Heute gibt es mal einen Küchen-Quickie. Selbstgebacken darf doch ruhig mal schnell gehen. Prinzipiell mache ich meine Teige schon selber. Ich finde allerdings, dass man Blätterteig kaufen kann. Stell dir vor, du stehst stundenlang für die Zubereitung eines Blätterteiges in der Küche, und dann fragt kein Mensch, ob der selber gemacht ist?!!? Pffff....da ist es doch viel besser, diese Zeit sinnvoller zu nutzen....

Dennoch- so schnell gehts dann auch wieder nicht: den Cranberries sollte man für das Rum-Bad ein bisschen Zeit lassen. Aber man muss gar nix tun- die besaufen sich von selber :-) !


Zutaten (für 6 Stück):
1 Packung Blätterteig
250 g Topfen (20%)
1 Ei
60 g Staubzucker
1 EL Vanillepuddingpulver
abgeriebene Schale einer halben Bio-Zitrone
eine Prise Salz
ev. Vanillezucker

40 g Cranberries
Rum (38%)

Ausserdem:
1 Ei und etwas Milch zum Bestreichen
Staubzucker zum Bestreuen


Zubereitung:
Die Cranberries über Nacht (wenns ein paar Tage sind, ists auch egal) in Rum einweichen.

Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Packung mit dem Blätterteig ca. 15-20 Minuten vor der Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen. Das Ei mit Milch verquirlen, beiseite stellen.
Ein Backblech mit Backpapier belegen.

Topfen mit Ei, Zucker, Vanillepuddingpulver, Zitronenschale und Salz verrühren. Die Cranberries in einem Sieb abtropfen lassen, und unter die Topfenmasse rühren.

Den Blätterteig aufrollen, auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche leicht ausrollen. Mit einem Pizzaschneider den Blätterteig in 6 Teile schneiden. Jeweils die Außenkanten der Teigteile mit dem Ei-Gemisch bestreichen.

Zuerst 4 Teigstücke (platzsparend) auf das Backblech legen, Topfenfülle (ca. 1 EL) darauf verteilen (nur in der Mitte) und die Ecken jeweils zur Mitte hin einschlagen, sodass die Kanten etwas überlappen. Nun mit den 2 letzten Teigstücken gleich verfahren. Die Oberfläche mit dem Ei-Gemisch einpinseln und im Backofen ca. 20 Minuten (bis zur gewünschten Bräune) backen.
Aus dem Ofen nehmen, überkühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.

Butterkipferl

Montag, 17. April 2017


Ich frühstücke immer das Gleiche. Schon seit Jahren. Wochentags gibts Porridge, und am Wochenende frische Semmeln süß oder pikant. Da mache ich keine großen Ausnahmen. Vielleicht mal- so wie jetzt nach Ostern- Rührei, damit ich den Eiervorrat wieder auf ein vernüftiges Maß reduzieren kann.

Nun wird alles anders. Ab jetzt gibts nämlich frische, selbst (auf)gebackene Butterkipferl am Sonntag. Ich möchte jetzt nicht jeden Sonntag für mein Kipferl-Glück früher aufstehen. Deshalb backe mir einen ordentlichen Butterkipferl-Vorrat den ich mir dann einfriere, damit ich sonntäglich versorgt bin.

Ich finde außerdem, das Kipferl ist viel zu schade, um nur aufs Frühstück reduziert zu werden. Gebt dem Kipferl eine Chance! Für den Nachmittagskaffee, für den Tratsch mit Freundinnen. Für die Jause zwischendurch.

Alle Teilchen sind nicht ganz perfekt geworden. Dafür homemade. Mit viel Liebe <3 !


  Zutaten (für 12 Stück):
500 g griffiges Mehl
1/2 TL Salz
250 ml Milch
30 g Kristallzucker
1 TL Honig
30 g Germ/Hefe
100 g sehr weiche Butter

Außerdem:
ev. noch etwas Mehl zum Kneten
1 Eidotter mit etwas Milch verquirlt zum Bestreichen


Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel sieben, mit dem Salz vermengen.
Milch mit Zucker und Honig unter Rühren auf 37°C erwärmen, den Germ/die Hefe hineinbröseln und verquirlen.
Diese Mischung mit der Butter zum Mehl geben, und mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem weichen, geschmeidigen Teig verarbeiten.
Die Teigkugel zugedeckt in einer Schüssel ca. 30 Minuten an einem warmen Ort (Zugluft vermeiden) gehen lassen.

Teig halbieren. Die eine Hälfte wieder zudecken. Die andere Hälfte kurz durchkneten, in 6 gleich große/schwere Kugeln teilen. Die Teiglinge nun mit dem Nudelholz oval ausrollen und von einer Schmalseite beginnend aufrollen und zu einem Kipferl formen. Die fertig geformten Kipferl auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und weitere 20 Minuten zugedeckt gehen lassen.

Inzwischen den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Nach der Gehzeit die Kipferl mit der Ei-Milch-Mischung bestreichen und ca. 18 Minuten backen.

Nun mit der 2. Teighälfte gleich verfahren.

Tipp 1.) wenn ihr nur ein Backrohr habt, solltet ihr euch an diese Anleitung halten. Die 2. Kipferl-Charge würde sonst zu lange aufgehen, und dann die Form verlieren. Heißluft habe ich jetzt noch nicht ausprobiert.

Tipp 2.) beim 2. Probebacken hatte ich leider nur mehr 200 ml Milch zur Hand. Ich hab dann 50 g Sauerrahm verwendet- hat auch funktioniert :-)

Tipp 3.) am Besten WARM servieren und genießen!


Rhabarber-Kokoskuchen

Samstag, 8. April 2017



Noch ein Kastenkuchen! Jawoll! Diesmal in der frühlingsfrischen Version mit Rhabarber. Hab ich schon mal erwähnt, dass ich total auf Kastenkuchen steh' (siehe Apfel-Schokokuchen, Bananenbrot, Rhabarber-Vanillekuchen und Schoko-Bananenkuchen)? Vor Kurzem habe ich diesen wunderbaren, weichen, saftigen und unkomplizierten Kuchen auf Pinterest entdeckt.

Der Rhabarber-Kokoskuchen ist sowas von schnell zusammengerührt, und schmeckt einen Tag nach dem Backen fast noch ein bissl besser als ganz frisch.

Quelle: simoneskitchen


Zutaten für eine Kastenkuchenform (10 x 30 cm):
250 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
150 g Kokosmilch
3 Eier (M)
150 g Kokosöl, geschmolzen
200 g Staubzucker
50 g Kokosflocken
250 g Rhabarber

Staubzucker zum Bestreuen


Zubereitung:
Eine Kastenform mit Backpapier auslegen. Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Mehl mit Backpulver versieben, mit dem Salz vermischen, beiseite stellen. Kokosmilch mit den Eiern verquirlen.
Staubzucker mit dem geschmolzenen, abgekühlten Kokosöl mit dem Mixer/der Küchenmaschine rühren, bis eine glatte Masse entsteht (Hinweis: diese Mischung wird nicht cremig). Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden.

Nun mit dem Schneebesen abwechselnd Mehl- und Eiermischung in die Kokosöl-Masse rühren. Zuletzt Kokosflocken und Rhabarber unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und ca. 50 Minuten (Stäbchenprobe) backen.
Etwas überkühlen lassen, dann den Kuchen aus der Form nehmen, und auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit Staubzucker bestreuen.

Saftiger Schoko-Bananenkuchen mit Nuss-Karamell

Sonntag, 2. April 2017



Auf der Suche nach einem/dem perfekten Schokokuchen habe ich mittlerweile so Einiges ausprobiert. Mit Butter, mit Öl. Mit Kakao, mit Schokolade. Mit Joghurt, Sauerrahm und Buttermilch. Er sollte saftig, aber nicht speckig sein. Etwas Crunch dürfte auch dabei sein.
Und ja- was soll ich sagen? Ich bin sehr zufrieden mit meinem Ergebnis. Der Schokokuchen ist weich, saftig, ein bisschen fruchtig, crunchy und natürlich auch etwas bananig.
Nur eins ist er nicht: Diäten-tauglich ;-)



Zutaten für den Kuchen (Kastenkuchenform, 10 x 30 cm):
100 g Kochschokolade
150 g Butter
150 g Mehl
1 gehäuften TL Backpulver
30 g Back-Kakao
100 g Feinkristallzucker
75 g braunen Zucker
3 Eier (M)
1/2 TL Salz
1 EL Rum
75 ml Buttermilch
150 g sehr reife Bananen (ohne Schale gewogen)

Überzug:
120 g Marillenmarmelade
Rum nach Geschmack

Schoko-Glasur:
100 g Kochschokolade
50 g Sahne

Nuss-Karamell:
100 g Nuss-Mix
100 g Kristallzucker


Zubereitung Kuchen:
Den Backofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen, die Kastenform mit Backpapier auslegen.

Kochschokolade und Butter gemeinsam über Dampf schmelzen, ab und zu umrühren, beiseite stellen.
Mehl mit Backpulver und Back-Kakao versieben, ebenfalls inzwischen auf die Seite stellen.

Feinkristallzucker, brauner Zucker, Salz und Eier mit dem Mixer (oder einer Küchenmaschine) cremig aufschlagen. Rum und die abgekühlte Butter-Schokoladen-Mischungen unter Rühren zugeben. Banane(n) mit einer Gabel fein zerdrücken, und in den Teig rühren. Zuletzt die Hälfte der Mehlmischung mit dem Schneebesen unterheben, Buttermilch, dann restliche Mehlmischung unterheben. Den Teig in der Kastenform verteilen und ca. 45 Minuten (Stäbchenprobe) backen.
Abkühlen lassen.

Zubereitung Überzug:
In einem kleinen Topf Marillenmarmelade mit Rum erwärmen, den ausgekühlten Kuchen damit einstreichen.

Zubereitung Schoko-Glasur:
Kochschokolade in der Sahne über Dampf schmelzen, glattrühren, Kuchen damit überziehen.

Zubereitung Nuss-Karamell:
Das kann im Übrigen schon einen Tag, bezw. Tage vorher vorbereiten.
Ein Backblech mit Backpapier belegen.
Kristallzucker in einer Pfanne schmelzen (nicht zu heiß werden lassen und immer im Auge behalten). Ist der Zucker geschmolzen und hat eine schöne karamellige Farbe angenommen, die Nüsse unterrühren und mit dem Karamell vermischen. Die Karamell-Mischung auf dem Backpapier erstarren lassen. Zum Zerkleinern die Karamell-Nüsse in ein Gefriersackerl füllen, ein Geschirrtuch drauf legen und mit dem Schnitzelklopfer zerkleinern.

Fertigstellung:
Die karamellisierten Nüsse auf der Schokoglasur verteilen.

Grantn-Eierlikör-Bombe

Sonntag, 26. März 2017



Grantn?? JA! Ein Tiroler Ausdruck für Preiselbeeren. Ob der Ausdruck "Grantn" in den anderen österreichischen Bundesländern auch genutzt wird, kann ich jetzt nicht sagen. Ich bin ein riesengroßer Grantn-Fan. Preiselbeermarmelade ist neben Käse, Butter und Weißwein fixer Bestandteil meines Kühlschrank-Inhalts.

Wer gerade aktiv fastet, sollte sich die Zutaten-Liste meiner "Bombe" erst gar nicht durchlesen ;-)
Ich verzichte im Moment zwar erfolgreich auf Schokolade- jedoch musste ich natürlich schon von meinem Törtchen kosten....

200 ml Eierlikör klingt viel, gell. Bei meinem ersten Versuch habe ich 150 ml Eierlikör verwendet. Meine Testesser haben den Eierlikör nicht wirklich geschmeckt. Nun sollte es keine Zweifel mehr geben!

Wer jetzt Lust auf eine leckere Energie-Bombe bekommen hat, srolle nach unten :-)

Gutes Gelingen!



Zutaten Bisquit:
4 Eier
1 Prise Salz
160 g Staubzucker
160 g Mehl
1 TL Backpulver
3 EL heißes Wasser

Zutaten Füllung:
5 Blatt Gelatine
250 ml Sahne
250 g Mascarpone
200 ml Eierlikör
70 g Staubzucker
1 Pck. Vanillezucker


Zum Füllen der Roulade:
ca. 220 g Preiselbeermarmelade



Zubereitung Roulade:
Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Mehl mit Backpulver mischen, sieben und beiseite stellen.

Eier trennen. Mit einem Mixer/einer Küchenmaschine das Eiweiß mit einer Prise Salz halbsteif schlagen, nach und nach den Staubzucker zugeben, und weiterrühren bis eine glänzende, steife Masse entsteht. Die Dotter mit einem Schneebesen unterrühren, nachher das Mehl locker unterheben, zuletzt das heiße Wasser zugeben.

Die Masse auf dem Backpapier verteilen, auf mittlerer Stufe ca. 13 - 15 Minuten hell backen (Stäbchenprobe).

Ein sauberes Geschirrtuch in heißes Wasser tauchen, auswringen, auf einer sauberen Arbeitsfläche ausbreiten, mit Feinkristallzucker bestreuen. Den fertig gebackenen Bisquit aus dem Backofen holen, mit der Oberseite nach unten auf das Geschirrtuch stürzen, Backpapier abziehen und sofort einrollen. Abkühlen lassen.

Abgeküht wieder "entrollen", mit der Preiselbeermarmelade bestreichen, einrollen und beiseite stellen.

Zubereitung Fülle:
Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Sahne steif schlagen. Mascarpone mit Staub- und Vanillezucker verrühren, Eierlikör unterrühren. Ca. 3 Esslöffel von dieser Masse in einem kleinen Topf erhitzen, die ausgedrückte Gelatine darin auflösen, und zügig unter die Mascarpone-Creme rühren. Sahne unterheben.

Fertigstellung:
Eine runde Schüssel (ca. 1,7l Fassungsvermögen, Durchmesser ca. 20 cm) mit Frischhaltefolie auskleiden. Die Roulade in schmale Stücke (ca. 1,5 cm) schneiden, und die Schüssel damit auslegen. Eierlikör-Creme darauf verteilen, und mit den restlichen Roulade-Scheiben abschließen. Mit Frischhaltefolie abdecken, und über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

Asiatisch angehauchte Karfiolsuppe

Sonntag, 19. März 2017


Heute kredenze ich euch ein köstliches Karfiol(Blumenkohl)süppchen. 
Gerne hätte ich euch dazu das Rezept für geröstete Kichererbsen empfohlen- denn die passen vorzüglichst zur Suppe. Ich mag es ja sehr gerne, wenn zu einer Suppe noch eine schöne Einlage serviert wird.

Um auf die Kichererbsen-Einlage zurückzukommen: geschmacklich war sie wirklich topp....wenn da nicht dieses "ABER" wäre. Ich kann euch sagen: ich hab das mit den Kichererbsen bestimmt 10mal ausprobiert. Hat immer lecker geschmeckt. Das Problem war, dass einige Kichererbsen im Backofen regelrecht explodiert sind, sodass ich diesen nachher immer mühevoll putzen musste. Ich habe mich mit Temperaturen gespielt, Ober-Unterhitze und Heißluft ausprobiert. Immer dasselbe.

Deshalb, hier mein Aufruf: falls jemand einen Tipp für mich hat, dass das nicht passiert- bitte unbedingt melden!

Das Rezept für die köstliche Suppe möchte ich euch dennoch nicht vorenthalten. Wunderbar dazu könnte ich mir gebratene Garnelen oder Jakobsmuscheln vorstellen. Die frischen Korianderblättchen runden den Geschack der Suppe nochmal perfekt ab.


Zutaten:
2 EL Rapsöl
1 Zwiebel, gewürfelt
1 EL rote Currypaste
400 g Karfiolröschen
200 g Kartoffeln, weichkochend (geschält und gewürfelt)
900 ml selbstgemachte Hühner- oder Gemüsebrühe
250 ml Kokosmilch
Salz, ev. Pfeffer
Saft einer Limette
2 - 3 EL Sojasoße

Außerdem:
frische Korianderblätter, gehackt
etwas Kokosmilch


Zubereitung:
In einem hohen Topf Rapsöl erhitzen (mittlere Hitze) und die Zwiebelwürfel darin glasig andünsten. Currypaste dazugeben, und ca. 1 Minute lang mitrösten. Karfiolröschen und Kartoffelwürfel dazugeben, umrühren, kurz mitrösten. Nun mit Suppe und Kokosmilch aufgießen, leicht salzen und ca. 20 - 25 Minuten leicht köcheln lassen.

Die Suppe mit dem Stabmixer pürieren, mit Limettensaft, Sojasße und wenn nötig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Suppe mit den Korianderblätter bestreuen. Die restliche Kokosmilch mit dem Pürierstab ein wenig aufmixen, und zur Deko auf der Suppe verteilen.

Tipp 1.) Currypasten haben einen teilweise recht unterschiedlichen Schärfegrad. Mit der Dosierung bitte deshalb vorsichtig sein. Meine Currypasten sind eher auf der milden Seite. Deshalb war ein Esslöffel davon gut doisert.

Tipp 2.) Verwendet selbstgemachte Brühen. Ich habe es ausprobiert: die Suppe schmeckt einfach viel besser mit selbstgemachter Hühner- oder Gemüsebrühe als mit einem Brühwürfel.


Buchweizentörtchen

Sonntag, 5. März 2017


Ich backe/esse ja sooo gerne Kuchen und Torten. Mit viel....Butter, Zucker, Schokolade und Kalorien.
Eine liebe Freundin von mir hat eine Glutenunverträglichkeit, weshalb ich mich mit dem Thema auseinandersetzen wollte. Backen ohne "richtiges" Mehl habe ich mir etwas schwierig vorgestellt. Die beste Alternative schien für mich Buchweizen zu sein. Und als ich dann noch gelesen habe, dass Buchweizen den Cholesterinspiegel senken soll, war die Sache für mich klar: ich back mir ein gesundes, glutenfreies und cholesterinsenkendes Törtchen ;-)

Letztes Jahr war ich auf der Eat&Style-Messe in München und hab mir so allerlei Spezialitäten mitgebracht. Unter anderem habe ich Kokosblütenzucker gekauft- und den wollte ich einfach mal ausprobieren. Kokosblütenzucker ist ein niedrig-glykämisches Süßungsmittel und somit "gesünder" als herkömmliche Zuckerarten. Was mich vor allem begeistert hat war der tolle malzige Geschmack, der (wie ich finde) hervorragend zum Buchweizentörtchen passt.

Das Törtchen hat mir erstaunlich gut geschmeckt. Ganz ohne Ungesundes bin ich dann doch nicht ausgekommen: ein ordentlicher Klecks Sahne dazu hat mein gesundes Tortenglück perfekt gemacht.


Zutaten (für eine Form mit 18cm Durchmesser):
125 g weiche Butter
3 Eier
1 Prise Salz
65 g Feinkristallzucker
80 g Kokosblütenzucker (alternativ 60 g Feinkristallzucker)
125 g geriebene Mandeln
125 g Buchweizen (ich habe grob- und feingemahlenen Buchweizen gemischt)
1 gehäuften TL Weinsteinbackpulver
1 TL Zimt
1 Apfel, grob gerieben

Zum Füllen:
150 g Preiselbeermarmelade

Zum Servieren:
Staubzucker zum Bestreuen
ev. noch etwas mehr Preiselbeermarmelade
geschlagene Sahne


Zubereitung:
Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Backpapier in eine runde Tortenform (Durchmesser 18 cm) klemmen.
Buchweizen grob (hab ich bei uns bei M-Preis bekommen) und Buchweizen fein (DM Drogeriemarkt) mischen. Mandeln, Weinsteinbackpulver und Zimt darunter mischen, beiseite stellen.

Die Eier trennen. Das Eiweiß mit mit einer Prise Salz halbsteif schlagen. Nun die 65 g Feinkristallzucker nach und nach unter Rühren einrieseln lassen und so lange weiterrühren, bis die Eiweißmasse steif und glänzend ist.

Die weiche Butter mit 80 g Kokosblütenzucker mit dem Mixer (oder Küchenmaschine) cremig schlagen. Die 3 Eidotter nacheinander unter Rühren zugeben.

Abwechselnd Buchweizen-Mischung und Eischnee unter die Buttermasse heben, zum Schluß den geriebenen Apfel locker unterrühren.

Die Masse in die vorbereitete Form füllen und ca. 45 - 50 Minuten (Stäbchenprobe) auf der untersten Schiene backen.

Die Torte abkühlen lassen, in der Mitte auseinander schneiden und mit der Preiselbeermarmelade füllen. Mit Staubzucker bestreuen, und mit viel Sahne servieren.

Das Törtchen kann man ruhig 1, 2 Tage durchziehen lassen.




Mandelhörnchen

Samstag, 25. Februar 2017


Mein ursprünglicher Plan war es, Faschingskrapfen zu backen. So, wie es Mama früher immer gemacht hat. Die waren frisch so fluffig, locker und mit ganz viel Marillenmarmelade. Da ich leider keine Gelegenheit mehr hatte, es mir von ihr beibringen zu lassen, hab ich in alten Kochbüchern nach Rezepten gesucht. Wahnsinnig ambitioniert hab ich mich ans Werk gemacht. Am Ende des Faschingskrapfen-Back-Wahnsinns: die Küche, komplett im Chaos. Keine Marmelade in den Krapfen (ich habe dummerweise die Marmelade nicht durchpassiert, und es waren ziemlich viele Stücke drinnen -> Krapfentülle verstopft). Kein schöner, weißer Rand um die Krapfenmitte. Schlichtweg: unfotogen. 
Schwester und Schwägerin haben zwar beteuert, dass die Krapfen wirklich gut schmecken- aber ich war am Ende meiner schönen Krapfen-Phantasie. Total disaster.
Vielleicht probier ichs nochmal mit den Krapfen, wenn ich dieses ganze Chaos drum herum vergessen hab. Heuer. Jedenfalls. Nicht. Mehr. So sad.

Nun gut. Ich wollte trotzdem was mit Germteig machen. Etwas, das nicht mein Nervenkostüm ruiniert, und trotzdem geil schmeckt. Voilá: I proudly present: meine Mandelhörnchen :-) 

Mit Marzipan im Inneren, und  Mandelblättchen bestreut. Huge. They are fantastic. It´s true. really. You´ll love it.

Okay. Can we say: Faschingskrapfen first. But Mandelhörnchen second?


Zutaten für den Teig (18 Stück):
500 g Mehl
1 schwachen TL Salz
1 gehäuften TL geriebenen Kardamom
100 ml Vollmilch
100 ml Wasser
1/2 Pck. Germ/Hefe (frisch)
70 g Kristallzucker
1 verquirltes Ei
70 g sehr weiche Butter

Zutaten für die Fülle:
50 g zerlassene, abgekühlte Butter
200 g Marzipan

Außerdem:
ein verquirltes Ei (mit etwas Milch)
Mandelblättchen zum Bestreuen
eventuell Staubzucker



Zubereitung Germteig:
In einer Schüssel Mehl, Salz und Kardamom vermischen.
Milch und Wasser auf 37°C erwärmen. Zucker und Germ (Hefe) darin auflösen, mit dem Mehl, dem Ei und der weichen Butter zu einem weichen Germteig verarbeiten.
Den Teig mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort (Zugluft vermeiden) ca. 40 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit 2 Backbleche mit Backpapier belegen.

Den Teig durchkneten, in 2 Teile teilen. Jeweils rund ausrollen und mit der zerlassenen Butter bestreichen. Mit dem Pizzaschneider zur Mitte hin Dreiecke schneiden (9 mal/Teighälfte). Vom Marzipan Scheiben abschneiden, etwas flach drücken und auf die Dreiecke legen (Ränder frei lassen). Nun von der breiten Seite beginnend zu Hörnchen rollen. Darauf achten, dass man die "Spitze" an der Unterseite festmacht. Zu Hörnchen formen und weitere 20 Minuten zugedeckt gehen lassen.

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

Nach der Gehzeit die Oberfläche eventuell mit einem verquirlten Ei (vermischt mit einem Schluck Milch) bestreichen, mit Mandelblättchen bestreuen und im vorgeheizten Backofen ca. 8 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen, eventuell mit Staubzucker bestreuen und möglichst frisch genießen.

Topfen-Vanille-Tiramisu (ohne Ei)

Freitag, 10. Februar 2017


Nach den gesunden Energiekugeln habe ich heute wieder eine kleine Sünde für euch.

Ich habe mir vorgenommen, in der Fastenzeit meinen Zucker-Konsum drastisch etwas zu reduzieren.
Schon als Kind habe ich mein Taschengeld für Süßes ausgegeben. Wenn ich nur daran denke, ich müsste zuckerhaltiges komplett aus meinem Leben streichen, bekomme ich Schweißausbrüche und fange an zu zittern. Statt Schokolade nasche ich Energiekugeln. Und sollte ich in dieser Zeit Lust zum Backen verspüren, werde ich natürlich eine kleine Ausnahme machen :-)

Bis zum Beginn der Fastenzeit habe ich allerdings noch ein bissl Zeit....auf meiner to-bake-Liste ist nämlich noch einiges offen ;-)


Zutaten:
250 g Topfen (20%)
250 g Vanillejoghurt
120 g Staubzucker
2 EL Vanille-Extrakt
250 g Mascarpone
250 ml geschlagene Sahne

ca. 150 ml starker, kalter Kaffee
ca. 50 ml Amaretto
Biskotten (für meine Form 17 x 23 cm habe ich 21 Stück gebraucht)

Back-Kakao zum Bestäuben


Zubereitung:
Topfen, Vanillejoghurt, Zucker und Vanille-Extrakt mit dem Mixer kurz verrühren. Mascarpone zugeben, unterrühren. Die geschlagene Sahne mit dem Schneebesen unterheben.

Kalten Kaffee und Amaretto in einer flachen Schüssel mischen. Die Hälfte der Biskotten (eine nach der anderen) recht flott in die Kaffee-Mischung eintunken und in die vorbereitete Form legen.
Ca. die Hälfte der Creme darauf verteilen. Vorgang wiederholen: die zweite Hälfte der Biskotten eintunken, auf der Creme verteilen.
Die restliche Creme in einen Spritzbeutel mit glatter Tülle füllen und kleine Tupfen auf die Biskotten dressieren. Man kann die Creme natürlich einfach auf den Biskotten verteilen und glatt verstreichen.

Da ich nicht genau abschätzen konnte, wie viel Creme ich zum Dressieren der Tupfen brauche, ist ein wenig davon übrig geblieben. Den Rest habe ich mit ein paar wenigen Biskotten in 2 Gläser geschichtet.

Das Tiramisu (mit Haushaltsfolie abgedeckt) nun  mindestens 3 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Vor dem Servieren dick mit Back-Kakao bestäuben. Gutes Gelingen!



Basische Energiekugeln

Sonntag, 5. Februar 2017


Da bin ich wieder! Lang, lang ist´s her.
2016 war ein sehr schwieriges, herausforderndes Jahr für mich. Da war kein Raum, keine Lust und keine Motivation zum Bloggen.

Ich habe mein liebstes Hobby sehr vermisst- nun verspüre ich schön langsam wieder Energie und Freude zum Ausprobieren, Backen, Kochen und Fotografieren- und das möchte ich mit euch teilen!

Die basischen Energiekugeln habe ich schon einige Male gemacht und finde, sie sind ein ganz toller Schoko-Ersatz. Sie schmecken mir sehr gut- 2 Kugeln genügen, um den "süßen Zahn" zufriedenzustellen. Gesund & lecker, was will man mehr?!

Das Rezept stammt von Diätologin, Gesundheitsmoderatorin & Fitlehrwart Karin Ratschiller, Ernährungscoach Tirol.


Zutaten:
150 g Datteln
150 g getrocknete Aprikosen
2 EL Mandelmus
100 g geriebene Mandeln
Saft einer halben Bio-Orange
eine Messerspitze Kardamom
Kokosraspel zum Wälzen


Zubereitung:
Datteln und Aprikosen grob zerkleinern, in einer leistungsfähigen Küchenmaschine (mit Cuttermesser- ich hab den Thermomix genommen) zu einer feinen Masse mixen. Mandelmus, geriebene Mandeln, Orangensaft und Kardamom zugeben und zu einer homogenen Masse mixen.

Daraus Kugeln formen, in den Kokosflocken wälzen und im Kühlschrank 2-3 Stunden ruhen lassen.
Kühl gelagert sind die Energiekugeln über 1 Woche haltbar.

Tipp 1: verwendet keinen Stabmixer.
Tipp 2: die einfache Menge funktioniert sehr gut im Thermomix- bei der doppelten Menge wird es schon schwierig.
 
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